Nunmehr seit einem Jahr hängt Deutschlands erste und bislang einzige Demografieuhr in Siegen. Nicht nur die Bevölkerungsentwicklung war dabei ein wesentliches Thema, auch unmittelbar von der Demografie betroffenen Bereiche wurden auf transparente und leicht verständliche Weise dargestellt. Zu diesen Bereichen zählten unter anderem die Themen Arbeitsmarkt, Kinderbetreuung oder Studierendenzahlen. Jeden Monat wurde im vergangenen Jahr und wird auch im kommenden Jahr ein Kernthema mit Bezug zur Demografie leicht verständlich dargestellt. Die Demografieuhr arbeitet dabei mit aussagekräftigen Diagrammen, welche die vielfältigen Kennzahlen komprimiert vermitteln.
Hinter der Stadt Siegen und ihren Einwohner liegt in Bezug auf die Bevölkerungsentwicklung ein erfolgreiches Jahr. Auch im Jahr 2018 soll die Demografieuhr das Thema Demografie nicht in Vergessenheit geraten lassen. Die Uhr bleibt in Form eines Bildschirms bleibt weiterhin öffentlich zugänglich und die interessierten Besucher können sich im Siegener Krönchencenter ein Bild von der demografischen Situation der Stadt machen. Auch digital bleibt die Uhr mit Ihren abwechslungsreichen Inhalten einzusehen unter www.demografieuhr.de.
Das Jahr 2018 beginnt mit einer detaillierten Analyse der Zu- und Fortzüge der Stadt Siegen. Die Informationen beruhen unter anderem auf den Daten der statistischen Ämter des Bundes und der Länder sowie den Bevölkerungsdaten der Stadt Siegen. Prognostiziert werden die Daten mit Hilfe mathematischer Modelle der statmath GmbH.

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen dem Kreis Olpe und der Firma statmath GmbH: Vorne: Kreisdirektor Theo Melcher zwischen Dr. Alexander Hoffmann und Christian Friedrich von der statmath GmbH; hinten: Christof Heimes, Susanne Spornhauer und Lukas Kroll vom Regionalen Bildungsnetzwerk

Kreis Olpe und statmath GmbH entwickeln im Austausch Online-Applikation zur Erleichterung des Bildungsmonitoring

Niedrige Geburtenzahlen, zunehmende Alterung der Bevölkerung und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen – demografische Trends zeichnen sich gerade im ländlichen Raum auf lange Sicht ab. Welche Herausforderungen und Perspektiven resultieren daraus für das Bildungssystem in den Kreisen? Und wie wirken sich kurzfristige Veränderungen, wie die Flüchtlingswelle 2015 und aktuell ansteigende Geburtenzahlen, auf die Personal- und Raumsituation der Schulen und Kindertagesstätten unter anderem im Kreis Olpe aus? Diesen Fragen müssen sich Politik und Verwaltung vor Ort stellen.

„Aber nur auf der Grundlage verlässlicher Daten können wir zukunftsweisende Prognosen und Entscheidungen treffen. Darum brauchen wir das Bildungsmonitoring“, so Kreisdirektor Theo Melcher.

Doch wie soll bei der Vielzahl von aussagekräftigen Kennzahlen – 3241 insgesamt – der Überblick bewahrt werden, ohne dass Politik und Verwaltung überfordert werden? Diese Frage stellte sich das Regionale Bildungsnetzwerk. Lukas Kroll und Christof Heimes fanden die Antwort in einer Kooperation mit der statmath GmbH. Zusammen mit unseren Entwicklern erarbeiteten sie den „demosim bildungsmonitor“. Hier können Nutzer in der Kreisverwaltung sowie bei den Städten und Gemeinden über einfache Suchfunktionen die gewünschten Kennzahlen schnell und unkompliziert aufrufen und in verschiedenen Diagrammtypen darstellen oder einen Report über ausgewählte Teilbereiche erstellen. „Damit können sich die Mitarbeiter der Verwaltung auf die eigentliche Aufgabe fokussieren, eben auf die Datenanalyse und die Information über Entwicklungen im Bildungsbereich.“, erläutert unser Geschäftsführer Dr. Alexander Hoffmann.

Dass der Kreis Olpe hier durchaus eine Vorreiterrolle in Südwestfalen einnimmt, zeigt die Tatsache, dass auch die Kreise Soest und Siegen-Wittgenstein sowie der Märkische Kreis zukünftig ebenfalls mit „demosim bildungsmonitor“ arbeiten werden. Weitere Kreise und Städte in ganz NRW zeigen ebenfalls Interesse. Weitere Berichterstattung aus Focus Online und der Siegener Zeitung finden Sie auf unserer Presseseite: https://www.statmath.de/medien/presse/

Das die demografischen Entwicklungen Auswirkungen auf die Stadtentwicklung und auch die Finanzwelt haben, arbeitet die statmath GmbH mit den Anwendungen demosim finanz und demosim regional schon seit einiger Zeit heraus. Kürzlich hat die statmath GmbH einen Kooperationsvertrag mit der Universität abgeschlossen und damit einen langen Entwicklungsprozess im Bereich demosim bildung erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Produkt demosim hochschulen ist nun ein Produkt auf dem Markt, dass exakt den Bedürfnissen von Hochschulen im Bereich der Hochschulentwicklungsplanung entspricht. Der Kanzler der Universität Siegen freut sich bei der Unterzeichnung des Kooperationvertrags über die erfolgreiche Zusammenarbeit: „Bisher standen uns lediglich überregionale Daten zur Verfügung, aus denen sich die künftige Entwicklung an der Universität Siegen nur bedingt ableiten ließ. Dass wir nun gezielte Berechnungen für unsere Hochschule vornehmen können, ist vor allem mit Blick auf die strategische Ausrichtung ein großer Vorteil.“ Dabei können die unterschiedlichsten Fragestellungen für die Hochschulen berücksichtigt und mit der Online-Applikation beantwortet werden. Mit demosim hochschulen können verschiedene Szenarien durchgespielt werden. Dabei werden anonymisierte Daten aus den hochschulinternen Systemen zur Studierendenerfassung berücksichtigt und jährlich aktualisiert. Der Steuerungsprozess der Hochschulen kann mit Hilfe der Applikation konsequent optimiert werden.
Bildquelle: Universität Siegen

img_20161118_200226Drei aufregende Messetage liegen hinter uns. Das diesjährige FI-Forum stand ganz im Zeichen der Schlagworte digital, innovativ und persönlich. Dass es sich dabei nicht nur um Worte handelt, sondern den Worten auch Taten folgen haben die Workshops, Vorträge und auch die Aussteller gezeigt.

Auch die statmath GmbH hat ihre Themen am eigenen Stand vorgestellt und viele Kontakte geknüpft. Neben vielen spannenden Gesprächen mit unseren bestehenden Kunden konnten wir auch neue Kontakte aufbauen und hoffen auf spannende, innovative und persönliche Projekte in der Zukunft. Wir freuen uns auf jeden Fall auf neue Projekte und spannende Gespräche.